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Oft wird hollistische
= ganzheitliche Wissenschaft als die Wissenschaftsweise angegeben, die
künftig die bisherige analytisch orientierte Wissenschaft ablösen so.
U. Die Notwendigkeit, nicht in der Analyse von zerstückelten Einzelheiten
stehen zu bleiben, siehe Interdisziplinäre Wissenschaft!, sondern den
Blick vornehmlich auf die real existierenden nicht zerstückelten Ganzheiten
zu richten, wird als "holistisch" = ganzheitlich bezeichnet. Richtig ist,
sofort nicht nur Einzelheiten, sondern auch auf Ganzheiten anzupeilen,
und des Erfordernisses der Erkenntnis des jeweilig Ganzen stets eingedenk
zu sein. Sofort oder gar nur Ganzheiten wissenschaftjich zu erforschen
geht jedoch nicht. Ganzheiten lassen sich vielfach intuitiv erfassen.
Wieweit solche Erfassungen stimmen, läßt sich aber erst nach analytischer
stückweiser Erforschung der Bestandteile desjeweiugen Ganzen ausmachen.
Jeweils Ganzes besteht aus seiner Ganzheit und deren bestandteilen, die
beide zusammen die Gesamtheit des jeweiligen Ganzen bilden. Um etwas gesamt
= vollständig zu erforschen, ist das über die Bestandteile und das G anze
Erforschte zusammenzufügen. A ußerde m ist zur Erkenntnis des jeweiligen
Ganzen auch die seiner Beziehungen zu ihm Neben- und Übergeordnetes erforderlich.
Die Erfassung des Ganzen geht über die von Ganzheiten hinaus. Analytische
Forschung ist ein unentbehrlicher Teil der Erforschung von Ganzem, die
durch Integration des analytisch Erforschten erreicht wird. So besagt
integrale Wissenschaft mehr als hollistische Wissenschaft. In Interdis
ist integral auf interdiszuplinär verkürzt, weil das Bedürfnis der Erweiterung
analy-bscher Wissenenschaft zu interdisziplinärer inzwischen bereits geläufig
ist und daher derzeit verständlichen als integrale oder hollistische Wissenschaft.
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