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Allbekannt ist, daß
ein Kranker als erstes zu behandeln ist, um ihn zu heilen = gesund zu
machen oder zumindest zu bessern. Erst in zweiter Hinsicht kann daran
gegangen werden, die Ursachen der Erkrankung hygienisch zu beseitigen
oder zu verärgern. Für den erkrankten Wald soll das ganz anders, genau
umgekehrt sein. Es wird nur etwas für die Sanierung vermeintlichen Ursachen
getan, zur Behandlung = Wiedergesundung = Heilung des Waldes gar nichts.
Seit 1983 wissen wir, wie der Wald geheilt werden kann, doch wird dies
Wissen nicht nur ignoriert, sondern verboten Forstbehörden sogar Versuche
zur Waldheilbehandlung, die bereits angesetzt waren. Nach dem Verhalten
der Waldbsitzerverbände muß angenommen werden, daß sie nicht an Waldheilung,
sondern an Schadensersatzzahlung interessiert sind. Was sich in dieser
Tragikomödie abspielt, ist unglaublich und demonstriert, mit welcher Ignoranz
und Unbekümmertheit offiziell vorgegangen wird.
Lit.: Heilung des
Waldes. 2 Bände. 412 S. Verlag Zur heilen Welt. Waldwirtschaft und -wissenschaft
am Scheidewege. 287 S. V. Kritische Wissenschaft.
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