Wissenschaftler ist, wer eingedenk der Gewinnung zutreffender Erkenntnisse entgegenstehenden Schwierigkeiten zur Erkenntnisgewinnung, damit Wahrheitsfindung und zur Wohlfahrts-produktion korrekt wissenschaftlich arbeitet, egal ob er in einer wissenschaftlichen Institution angestellt ist oder nicht, eine wissenschaftliche Ausbildung durchmachte oder nicht. Um etwas zu können, braucht man die Fähigkeit dazu, nicht auch unbedingt die Ausbildung. Ausbildung und Anstellung können die Fähigkeit, wissenschaftlich erfolgreich zu arbeiten, erheblich fördern, sie aber auch gefährden, da sie auf geltende Paradigmen prägen und dadurch Erkenntnisgewinnung, die der Kritik bedarf, behindern. Früher hatten Privatgelehrte hohes Ansehen. Diese Kultur ist heutzutage verschüttet. Als Wissenschaftler gilt nur mehr, wer Ausbildung, Anstellung und entsprechende Titel nachweisen kann, ein auf wissenschaftlichem Irrtum beruhendes schädliches Fehlverhalten, das der Korrektur bedarf.