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Eine der kennzeichnendsten
Eigenschaften ordnungsgemäß funktionierender Wissenschaft ist Seriosität.
Wissenschaft, die nicht auch seriös ist, bewirkt mehr oder weniger schlimme
Schäden. Wissenschaft wird seriös betrieben, wenn sie nur zu den Zwecken
der Wahrheitsfindung und Wohlfahrtsproduktion betrieben wird, und alle
anderen, damit wissenschaftsfremde, Einflüsse auf die wissenschaftliche
Arbeit von ständig ausgeschaltet werden. Solche Einflüsse korrumpieren
und karikieren die real existierende Wissenschaft in erheblichem Maße,
vornehmlich: Geltungs- und Geld-, Kariere- und Profitstreben, geltende
aber nicht gültige Paradigmen und Dogmen. Wissenschaftler, die von dergleichen
nicht ganz frei sind, sind auch nicht seriös. Nicht voll seriöse Wissenschaftler
sind naturgemäß als Gutachter ungeeignet und fehl am Platz. Leider gibt
es bisher keine Instanz, die auf Seriosität überprüft. Solche Überprüfungen
sind aber nötiger als viele andere Überprüfungen, die, mehr oder weniger
berechtigt, juristisch vorgeschrieben sind. Politiker, die zu entscheiden
haben, wie gesellschaftlich vorgegangen wird, haben anscheinend von den
Problemen der die menschliche Wohlfahrt überaus stark beeinflussenden
wissenschaftlichen Seriosität und Unseriosität keine Ahnung und verlassen
sich blindlings auf irgendwelche anerkannten Gutachter, deren Seriosität
unüberprüft bleibt. In diesem Bereich ist riesiger Nachholbedarf zu decken.
Davon, ob diese Deckung erfolgt oder nicht, hängt die Wohlfahrt der menschlichen
Gesellschaft ab. Interdis legt auf Seriosität größten Wert und ist zum
Wettbewerb in Seriosität bereit.
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