Die Welt ist in individuierte Wesen differenziert, die um in der Welt zu bestehen, ihre Stelle in der Welt beanspruchen, um sich zu entfalten zueinander in Konkurrenz geraten, dem gemäß sich durchzusetzen trachten, demgemäß erkennen müssen, wie ihre Lage ist und wie sie in ihr bestehen und sich durchsetzen können. Dazu brauchen sie Erkenntnis, so daß diese ein unerläßlicher Grundmechanismus ist, ohne den der Realablauf nicht funktionieren könnte. Zu diesem Zweck ist Erkenntnis da. Sie ist nicht etwa eine nur für Menschen bestehende Erfindung. Lit.: Kaegelmann: Die Struktur der Erkenntnis.